Vertraulichkeitsklauseln werden auch in der Schweiz von Fall zu Fall behandelt. In der Schweiz ist es gängige Praxis, dass Tarifverträge Vertraulichkeitsklauseln enthalten. Der Leiter des Labors unterzeichnet die NDA im Namen der EPFL und stellt sicher, dass die Vereinbarung durchgesetzt wird, insbesondere, dass nur Mitarbeiter der EPFL, die die vertraulichen Informationen für ihre Arbeit an der EPFL kennen müssen, Zugang zu diesen Informationen haben und dass sie über ihre Aufgaben informiert werden. Eine andere Praxis, die Unternehmen anwenden können, wäre die Festlegung unterschiedlicher Fristen sowohl für vertrauliche Informationen als auch für Geschäftsgeheimnisse. Dies kann einen unbestimmten Schutz von Geschäftsgeheimnissen ermöglichen und gleichzeitig einen eindeutigen Schutz aller anderen vertraulichen Informationen gewährleisten, so dass Unternehmen die Vertraulichkeitsgesetze einhalten können, während die NDA nicht igzudividien werden, indem sie “unangemessene Handelsbeschränkungen” einräumen. Die Schweiz verfügt nicht über eine spezifische Geheimhaltungsgesetzgebung, aber die meisten Gesetze enthalten Bestimmungen über Vertraulichkeitsklauseln und wie sie durchgesetzt werden können, ohne dass eine der Parteien in solche Klauseln eingeht. Auch Schweizer Gerichte erkennen Vertraulichkeits- oder Geheimhaltungsvereinbarungen an, da solche Praktiken heutzutage sehr verbreitet sind. Die Gesetze, die Bestimmungen über die Vertraulichkeitsklauseln enthalten, sind: Oft ziehen es Schweizer Unternehmen vor, Vertraulichkeitsvereinbarungen mit ihren Mitarbeitern zu schließen, die sich von regulären Arbeitsverträgen unterscheiden. Die Schweizer Vertraulichkeitsvereinbarungen enthalten in der Regel alle Informationen über die vertragsgeponsende Person. Diese Informationen beziehen sich häufig auf den kaufmännischen, technischen oder rechtlichen Aspekt der Daten. Vertrauliche Informationen werden nur von den interessierten Parteien verwendet. Sowohl Schweizer Vertraulichkeitsklauseln als auch Vereinbarungen werden in der Regel für bestimmte Zeiten unterzeichnet, können aber später als das in der Vereinbarung vorgesehene Datum zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen enden. Die Geheimhaltungspflicht wird in der Regel in Schiedsverfahren in der Schweiz angewendet.

Das Schiedsrecht betrachtet Mediation und andere alternative Streitbeilegungsmethoden als Verträge, die implizit zur Vertraulichkeit führen. Der Vertrauensbruch soll geschehen sein, als fünf Mitarbeiter des Geschäftsführers den Geschäftsführer beschuldigt hatten, sie sexuell belästigt zu haben. Es ist auch wichtig zu beachten, dass diese Beschwerdeführer DIE NDA unterzeichnet hatten, was ihre Belästigungsbeschwerden beinhaltete, und dass sie erhebliche Zahlungen von dem Unternehmen erhalten hatten, bevor irgendetwas öffentlich zugänglich war. Der Richter des High Court wies den Antrag des Geschäftsführers auf Unterlassung dieser Informationen zurück und entschied, dass die Vertraulichkeit der Informationen durch das öffentliche Interesse an der Zeitung aufgewogen werde. In der Rechtssache DB Riley, Inc. gegen AB Engineering Corp., am US District Court for the District of Massachusetts , (Rechtssache Ref.